Kleingartenbau – Kölner Schrebergärtner erzählen
Wir sind eine Gruppe von Kleingartenbesitzern in Köln und lieben unser idyllisches Landleben mitten in der Stadt. In unserem kleinen Blog berichten wir über die Vorteile solch eines Gartens und wie sich diese entwickelt haben.
Früher:
Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden Armengärten, um der Verarmung und dem Hunger der Zeit aufgrund des raschen Bevölkerungswachstums entgegenzuwirken. Daraus entwickelten sich später die Schrebergärten, die jedoch gar nicht von Moritz Schreber selbst, sondern von seinem Schuldirektor Ernst Innozenz Hauschild erfunden wurden, sodass er nur als Namensgeber gilt. Auf dem „Schreberplatz“ in Leipzig konnten 1865 erstmals Kinder unter Betreuung eines Pädagogen spielen. Nach und nach wurden am Platz Gärten angelegt, die sich schnell zu Erholungsgebieten von Familien entwickelten und den Namen Schrebergärten erhielten. Es wurden Zäune errichtet, Gartenlauben gebaut und immer mehr Schrebervereine gebildet, sodass auch mitten im Stadtleben Erholung in der Natur möglich war.
Heute:
Wie fast überall, wird auch unsere Gartenanlage in Köln vor allem zur Entspannung genutzt. Wir stellen Gartenmöbel auf, grillen Würstchen, die Frauen liegen in der Sonne und lassen sich bräunen und wir legen Beete mit Pflanzen und Blumen an. In vielen Gärten ist es sogar Pflicht, wenigstens ein paar Blümchen oder sogar Gemüse anzupflanzen. Besonders schön ist, dass die Gartenpachten vielerorts sehr günstig sind, sodass jeder in den Genuss einer kleinen Grünanlage kommen kann. Hier hat man Ruhe für sich im Freien, wenn man selbst nur in einer Wohnung wohnt und nicht immer mit anderen Menschen in Parks, an Seen oder in Freibädern entspannen möchte.
Wir lieben unsere Schrebergärten und wollen Sie in unserem Blog ebenfalls für die Besonderheit dieser begeistern! "Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt." (Chinesisches Sprichwort)